Jetzt noch gegen Grippe impfen lassen

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Länger leben dank Grippe-Impfung?

Beitrag von WernerSchell » 14.01.2019, 07:26

Ärzte Zeitung vom 14.01.2019:
Herzschwäche
Länger leben dank Grippe-Impfung?

Die jährliche Grippe-Impfung kann dazu beitragen, das Leben von Patienten mit Herzschwäche zu verlängern. Das legen jedenfalls Ergebnisse einer dänischen Registerstudie nahe. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=97 ... efpuryykqr
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Grippewelle kommt ins Rollen

Beitrag von WernerSchell » 08.02.2019, 07:21

Ärzte Zeitung vom 08.02.2019:
Neue RKI-Zahlen
Grippewelle kommt ins Rollen

Über 9200 Influenza-Fälle sind dem RKI zuletzt binnen einer Woche gemeldet worden. 1700 Menschen mussten wegen der Grippe im Krankenhaus behandelt werden. Und es gibt schon das 49. Todesopfer. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=98 ... efpuryykqr
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Einhaltung der Hygienevorschriften rettet Leben

Beitrag von WernerSchell » 30.03.2019, 15:20

"In den Krankenhäusern sterben zu viele Menschen an Sepsis. Viele dieser Todesfälle wären vermeidbar. Es ist schockierend, dass die konsequente Einhaltung der Hygienevorschriften immer noch kein gelebter Stand in allen Kliniken ist. Auch die frühzeitige Erkennung und Behandlung der Sepsis als Notfall kann Leben retten."
Günter Wältermann, Vorsitzender des Vorstandes der AOK Rheinland/Hamburg
Quelle: Zitate aus dem AOK-Gesundheitsreport 2019 - > http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =4&t=23104

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Expertinnen und Experten fordern leichteren Zugang zu Schutzimpfungen

Beitrag von WernerSchell » 27.06.2019, 08:57

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Expertinnen und Experten fordern leichteren Zugang zu Schutzimpfungen

Schutzimpfungen sind die beste Strategie, um eine Ansteckung mit schwerwiegenden Infektionskrankheiten zu verhindern. Sie haben weltweit zur Eindämmung von übertragbaren Erkrankungen beigetragen. Die meisten Menschen haben ein hohes Vertrauen in die Sicherheit und Wirksamkeit von Schutzimpfungen. Nur ein kleiner Teil der Bevölkerung nimmt aus sehr unterschiedlichen Gründen Impfungen nicht oder nur unvollständig in Anspruch. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Akademie der Wissenschaften in Hamburg haben heute zu diesem Thema das Diskussionspapier „Gemeinsam Schutz aufbauen“ veröffentlicht.

Die Autorinnen und Autoren des Papiers analysieren die Gründe für fehlenden Impfschutz und empfehlen Maßnahmen, die unabhängig von der derzeit diskutierten Impfpflicht umgesetzt werden sollten.

Ein fehlender Impfschutz gefährdet die Betroffenen ebenso wie ihre Kinder sowie Menschen, die nicht geimpft werden können oder bei denen eine bestimmte Schutzimpfung nicht wirkt. In Deutschland gibt es keine Pflicht, sich impfen zu lassen. Aktuell gibt es einen gesetzgeberischen Vorstoß, die Freiwilligkeit der Entscheidung für eine Impfung gegen Masern für bestimmte Personengruppen – konkret für Personen in Gemeinschaftseinrichtungen wie zum Beispiel Kindergärten – aufzuheben.

Die Autorinnen und Autoren des Diskussionspapiers machen darauf aufmerksam, dass Maßnahmen ergriffen werden müssen, die das Vertrauen in Schutzimpfungen und deren Inanspruchnahme erhöhen. Konkret benennen sie folgende Handlungsoptionen, die auch unabhängig von der möglichen Einführung einer Impfpflicht zeitnah umgesetzt werden sollten:

• Entscheidungen für Schutzimpfungen unterstützen: Die Gründe, warum Schutzimpfungen genutzt oder nicht genutzt werden, müssen weiterhin dauerhaft erfasst und untersucht werden. Die Erkenntnisse über diese Gründe aus den Sozial- und Verhaltenswissenschaften sollten genutzt werden, um den individuellen Entscheidungsprozess durch unabhängiges Informationsmaterial, vertrauensbildende Maßnahmen und den Abbau von praktischen Barrieren zu unterstützen.
• Angebote für Schutzimpfungen an die Lebensgewohnheiten der Menschen anpassen: Der Zugang zu Schutzimpfungen könnte zum Beispiel durch Angebote an leicht erreichbaren Orten wie am Arbeitsplatz und zu günstigen Zeiten, etwa am Wochenende, vereinfacht werden. Impfungen sollten bei jedem Arzttermin, gleich welcher Fachrichtung, ermöglicht werden. Durch Erinnerungssysteme könnte die Zahl der verpassten Termine für Impfungen und Auffrischungen gesenkt werden.
• Kommunikation über den Gemeinschaftsschutz stärken: Fast jede Schutzimpfung trägt auch zum Schutz derjenigen Menschen bei, die nicht geimpft werden können, weil sie für die Impfung noch zu jung sind oder gesundheitliche Gründe dagegen sprechen. Bei älteren Menschen ist die Wirksamkeit von Impfungen zudem zuweilen eingeschränkt. Dieser soziale Nutzen des Gemeinschaftsschutzes sollte in der Kommunikation über Schutzimpfungen verstärkt aufgegriffen werden.
• Gemeinsam die Verantwortung für den Gemeinschaftsschutz wahrnehmen: Die Bedeutung des Gemeinschaftsschutzes wird dadurch verstärkt, dass sichtbare Gruppen ihre Verantwortung für Andere konkret zeigen, etwa, wenn Beschäftigte im Gesundheitswesen, Lehrkräfte und Personal in Gemeinschaftseinrichtungen routinemäßig geimpft sind. Gemeinschaftsaktionen zum Thema Gesundheit, bei denen Impfungen angeboten werden, können ebenfalls motivieren, zum Gemeinschaftsschutz beizutragen.
• Ärztinnen und Ärzte sowie medizinisches Personal in der Kommunikation besser ausbilden: Für die meisten Menschen sind Ärztinnen und Ärzte der wichtigste Kontaktpunkt in gesundheitlichen Fragen. Daher sollten sie so aus-, weiter- und fortgebildet werden, dass sie Patientinnen und Patienten aktiv, verständlich und auf der Grundlage wissenschaftlicher einschließlich verhaltenswissenschaftlicher Erkenntnisse zu Schutzimpfungen beraten können.

Publikationen in der Reihe „Leopoldina Diskussion“ sind Beiträge der genannten Autorinnen und Autoren. Mit den Diskussionspapieren bieten die Akademien Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, flexibel und ohne einen formellen Arbeitsgruppen-Prozess Denkanstöße zu geben oder Diskurse anzuregen und hierfür auch Empfehlungen zu formulieren.

Zum Thema Schutzimpfungen veranstalten die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Akademie der Wissenschaften in Hamburg am 15. Juli eine Podiumsdiskussion in Hamburg:

„Impfen – ermöglichen, erleichtern, erzwingen?“
Podiumsdiskussion
Montag, 15. Juli 2019, 19:00 Uhr, Gartensaal im Baseler Hof
Esplanade 15, 20354 Hamburg

Weitere Informationen:
http://www.leopoldina.org/schutzimpfungen

Quelle: Pressemitteilung vom 27.06.2019
Caroline Wichmann Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina
https://idw-online.de/de/news718257
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Nur jeder zweite Bürger sieht sich ausreichend geimpft

Beitrag von WernerSchell » 09.07.2019, 15:09

BARMER

Nur jeder zweite Bürger sieht sich ausreichend geimpft
BARMER mit digitalem Impfplaner gegen Impflücken


Berlin, 9. Juli 2019 – Fast jeder zweite Bundesbürger muss Impfungen auffrischen oder weiß nicht, ob sein Impfschutz noch ausreicht. Das geht aus einer repräsentativen BARMER-Umfrage hervor, für die bundesweit 1.000 Frauen und Männer ab 18 Jahren befragt wurden. Demnach sind 20 Prozent nicht sicher, ob ihr Impfschutz ausreicht, weil sie ihren Impfpass länger nicht mehr geprüft haben. 16 Prozent haben Zweifel, weil sie die aktuellen Impfempfehlungen nicht kennen. Zehn Prozent der Befragten wissen, dass sie Impfungen auffrischen müssen. „Wer sich impfen lässt, schützt sich und andere. Es ist ein Alarmsignal, dass viele Menschen ihren Impfstatus nicht kennen oder womöglich Impflücken haben. Das gefährdet den Impfschutz der Gemeinschaft, der bei einer Durchimpfungsrate von weniger als 95 Prozent nicht mehr gegeben ist. Damit sind Säuglinge und diejenigen, die sich nicht impfen lassen können, vor einer Ansteckung nicht mehr sicher“, sagt der Vorstandsvorsitzende der BARMER, Prof. Dr. Christoph Straub. Die BARMER biete daher ab sofort ihren Versicherten einen digitalen Impfplaner als App an. Die Impf-App der BARMER zeige den aktuellen Impfstatus an, warne vor drohenden Lücken und erinnere an Auffrischungsimpfungen.

Mehr als zwei Drittel prüfen Impfstatus nicht regelmäßig von selbst

Laut BARMER-Umfrage prüft weniger als ein Drittel der Befragten regelmäßig, ob und wann eine Auffrischungsimpfung nötig ist. 33 Prozent verließen sich auf den Arzt. 30 Prozent versuchten zwar, den Impfstatus im Auge zu behalten und vergäßen das dann aber wieder. Zehn Prozent legten keinen Wert auf eine Prüfung oder hätten generelle Impfbedenken. „Im hektischen Alltag vergisst man leicht, seinen Impfstatus zu überprüfen. Hier ist unser digitaler Impfplaner ein unkomplizierter Helfer“, sagt Straub. Nicht von ungefähr würden laut Erhebung mehr als 50 Prozent der Befragten einen Impfplaner als App wohl nutzen. Wer sich dann an den Impfplaner halte, sei auch umfassend immunisiert, so Straub weiter. Der Digital-Helfer basiere auf den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission.

Weitere Informationen unter www.barmer.de/a002640.
_______________________________________
Quelle: Pressemitteilung vom 09.07.2019
Presseabteilung der BARMER
Athanasios Drougias (Leitung), Telefon: 0800 33 30 04 99 14 21
Sunna Gieseke, Telefon: 0800 33 30 04 99 80 31
E-Mail: presse@barmer.de
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http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Zeit für die Grippeschutzimpfung

Beitrag von WernerSchell » 09.10.2019, 09:48

Barmer

Zeit für die Grippeschutzimpfung

Berlin, 9. Oktober 2019 – Die vergangene Grippesaison verlief zwar vergleichsweise moderat und führte nur zu etwa 3,8 Millionen Arztbesuchen. Nichtsdestotrotz sollte man sich zeitnah impfen lassen, um gegen die nächste Influenzawelle bestmöglich gewappnet zu sein. „Im Vorfeld lässt sich nie genau sagen, wie schwer eine Grippesaison verläuft. Wer besonders gefährdet ist und auf Nummer sicher gehen will, sollte sich jetzt gegen die Grippe impfen lassen. Sie ist ein effektiver Schutz und kann Leben retten“, sagt Heidi Günther, Apothekerin bei der BARMER. Bis ein ausreichender Impfschutz aufgebaut sei, benötige der Körper etwa zwei Wochen. Daher solle man die Impfung nicht auf die lange Bank schieben.

Impfung vor allem für Risikogruppen ratsam
Eine Grippe sei keine einfache Erkältung, sondern eine ernstzunehmende Erkrankung, die den Betroffenen über Tage oder sogar Wochen ans Bett fesseln könne. Der Erkrankte leide oft an plötzlich auftretendem hohem Fieber, trockenem Husten sowie starken Kopf- und Gliederschmerzen. „Allen voran Menschen über 60 Jahre, chronisch Kranke sowie Schwangere haben ein erhöhtes Risiko für einen besonders schweren Grippeverlauf“, sagt Günther. Auch Personen, die täglich mit vielen Menschen in Kontakt kämen und dadurch ein erhöhtes Ansteckungsrisiko hätten, könnten sich mit einer Grippeimpfung schützen. Hierzu gehörten etwa Klinikmitarbeiter oder Arbeitnehmer im Einzelhandel. Für diese Risikogruppen übernehme die BARMER die Kosten der Grippeschutzimpfung.

Digitaler Impfplaner der BARMER erinnert an Grippeschutzimpfung
Eine Grippeschutzimpfung müsse man jedes Jahr neu vornehmen, da der Impfstoff jährlich angepasst werde. Wer keine Impfung verpassen wolle, könne auch den digitalen Impfplaner als Teil der BARMER-App zur Erinnerungsstütze nutzen. Der Impfplaner helfe, den Überblick über den aktuellen Impfstatus zu behalten und warne vor drohenden Impflücken. Zudem weise er automatisch jedes Jahr auf die Grippeschutzimpfung hin. Der Digital-Helfer basiere auf den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission.

Mehr Infos: www.barmer.de/a002640

Quelle: Pressemitteilung vom 09.10.2019
Presseabteilung der BARMER
Athanasios Drougias (Leitung), Telefon: 0800 33 30 04 99 14 21
Sunna Gieseke, Telefon: 0800 33 30 04 99 80 31
E-Mail: presse@barmer.de
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