Pflegestützpunkte - Pro und Contra -

Gesundheitswesen, Krankenhaus- und Heimwesen, Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Arzneimittel- und Lebensmittelwesen, Infektionsschutzrecht, Sozialrecht (z.B. Krankenversicherung, Pflegeversicherung) einschl. Sozialhilfe und private Versorgung

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Pflegestützpunkte - Pro und Contra -

Beitrag von Presse » 14.11.2008, 12:27

„Von Pflegestützpunkten Abstand nehmen“

Rund 200 Inhaber und Führungskräfte aus privaten und freien Einrichtungen der Alten-, der Behinderten- sowie der Kinder- und Jugendhilfe trafen sich zur hessischen Mitgliederversammlung und Fachtagung des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) in Kassel. Ziel war es, so die bpa-Pressemitteilung, die politische Diskussion mit Entscheidern aus der Politik und von Kostenträgerseite zur Umsetzung der gesetzlichen Neuregelungen im Rahmen der Pflegereform in Hessen zu führen.

„Pflegestützpunkte haben das Potenzial, zu bürokratischen Ungetümen zu werden, welche die bewährten Beratungsstrukturen im Land verdrängen. Die beschränkten Mittel der Pflegeversicherung sollte man besser für direkte Pflegeleistungen einsetzen als für eine aufgeblähte Verwaltung.“ Mit diesen klaren Worten appellierte der hessische bpa-Vorsitzende Jochen Rindfleisch-Jantzon eindringlich an die Landesregierung, von der Bestimmung für die Einrichtung von Pflegestützpunkten Abstand zu nehmen. Der Vertreter des Sozialministeriums, Ministerialdirigent Dr. Walter Kindermann, sagte zu, das eindeutig ablehnende Votum der privaten Einrichtungen mitzunehmen. Vor der Entscheidung über die Pflegestützpunkte müsse sichergestellt sein, dass mit diesen tatsächlich ein zusätzlicher Nutzen für die Beratungssuchenden im Land entsteht.

Mehr dazu unter: http://www.bpa.de

Quelle: Pressemitteilung vom 14.11.2008
Bibliomed - Medizinische Verlagsgesellschaft mbH
Stadtwaldpark 10
D-34212 Melsungen
Website: http://www.bibliomed.de

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Zwischenbericht Pflegestützpunkte veröffentlicht

Beitrag von Presse » 25.11.2009, 12:36

Weitere Säule in der Gesundheitsversorgung etabliert sich
Zweiter Zwischenbericht Pflegestützpunkte veröffentlicht


Köln (KDA) – 24.11.2009 - Umfassende Beratung und bessere Versorgung für Pflegebedürftige und deren Angehörige sowie für Menschen, die sich frühzeitig informieren wollen – mit dem im Juli 2008 in Kraft getretenen Pflege-Weiterentwicklungsgesetz hat der Gesetzgeber den Weg für die bundesweite Einrichtung von Zentren zur Beratung und Begleitung frei gemacht. Die sogenannten Pflegestützpunkte sind zentraler Baustein, um die Gesundheits- und Pflegelandschaft weiterzuentwickeln. Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) legt im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums jetzt den zweiten Bericht der „Werkstatt Pflegestützpunkte“ vor. Der Bericht beinhaltet einen Überblick über den aktuellen Stand der Entwicklung und nennt konkrete Handlungsempfehlungen für den Aufbau und Betrieb von Pflegestützpunkten.

Länder schaffen Rahmenbedingungen für die Einführung

„Trotz der zum Teil sehr unterschiedlichen Präferenzen und Wettbewerbsinteressen der beteiligten Organisationen konnten in fast allen Bundesländern grundlegende Rahmenbedingungen und gemeinsame Konzepte für die Einrichtung von Pflegestützpunkten gefunden werden“, so Dr. h.c. Jürgen Gohde, Vorstandsvorsitzender des KDA. Gohde ist sich sicher, dass die Stützpunkte einen unverzichtbaren Platz in der bundesweiten Versorgungslandschaft einnehmen.

Allerdings unterscheiden sich die Vorgehensweisen in den Bundesländern, Kreisen und kreisfreien Städten mitunter stark voneinander, wird in dem Zwischenbericht konstatiert. „Die genaue Bewertung dieser Strategien zum Aufbau und zur Organisation von Pflegestützpunkten wird Thema des Abschlussberichtes sein, den das KDA im Juni 2010 vorlegen wird“, kündigt Gerlinde Strunk-Richter, KDA-Fachreferentin an. Sie rechnet damit, dass sich aufgrund unterschiedlicher Rahmenbedingungen und lokaler Gegebenheiten deshalb auch viele verschiedene Organisationsformen von Pflegestützpunkten herausbilden werden.

Deutliche Vorteile für die Bürger und Leistungsanbieter

Durch Pflegestützpunkte wird die gesundheitliche Versorgung und pflegerische Betreuung wesentlich effizienter – und dies zugunsten der Betroffenen wie auch der verschiedenen Anbieter von Leistungen. Denn sie vermindern die vorherrschenden Schnittstellenprobleme in der Versorgungslandschaft. „Dies wird vor allem dadurch erreicht, dass hier die vorhandenen Beratungsinfrastrukturen und die Leistungsanbieter besser aufeinander abgestimmt und auf dieser Basis optimiert werden“, betont KDA-Geschäftsführer Dr. Peter Michell-Auli. Diese Aufgabe ergibt sich aus Paragraf 92c des SGB XI, der vorschreibt, alle an der Versorgung beteiligten Akteure miteinander zu vernetzen. Es kommt so zu sinnvollen Kooperationsverbünden, in denen etwa der Schmerztherapeut, der Onkologe des Krankenhauses, der ambulante Pflegedienst und der ambulante oder stationäre Hospizdienst im Sinne einer ganzheitlichen Versorgung gut zusammenarbeiten. „Erst dann ist sichergestellt“, so der KDA-Geschäftsführer weiter, „dass die Beratung und Begleitung auch in komplexen Fällen in der Praxis klientengerecht umsetzbar ist. „Generell wird durch Pflegestützpunkte eine Gegenüberstellung der vorhandenen und der benötigten Angebote möglich. Nur auf dieser Datenbasis lässt sich über Weiterentwicklungsmöglichkeiten des gesamten Versorgungs- und Pflege-Systems diskutieren“, so Michell-Auli.

Qualitätskriterien definieren – Öffentlichkeit informieren

Umso notwendiger sei es, ergänzt KDA-Fachreferent Ralf Tebest, die Leistungen der jeweiligen Pflegestützpunkte transparent und nachvollziehbar zu machen. Darüber hinaus müssten baldmöglichst neutrale und einheitliche Qualitätsstandards verabschiedet werden, um den Kunden Vergleichsmöglichkeiten zwischen den Angeboten zu geben, fordert das KDA. Und – nicht zuletzt – bedürfe es öffentlichkeitswirksamer Kampagnen auf Bundes-, Landes- und regionaler Ebene, damit die Bürger schnell Kenntnis über das neue Angebot in der Gesundheitsversorgung erhielten.

Der 2. Zwischenbericht zum Modellprojekt „Werkstatt Pflegestützpunkte“ (Gesamtlaufzeit 2007-2010) kann unter http://www.werkstatt-pflegestützpunkte.de heruntergeladen oder bei der Pressestelle des KDA bestellt werden:
Mail: publicrelations@kda.de
Tel.: (0221) 931847- 19 (Ines Jonas), - 39 (Harald Raabe)

Quelle: Pressemitteilung vom 24.11.2009

Gerhard Schenker
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Pflegestützpunkte überflüssig

Beitrag von Gerhard Schenker » 25.11.2009, 12:41

Trotz positiver Bewertung durch das KDA:
Pflegestützpunkt waren und sind eigentlich überflüssig. Sie binden zuviel Personal und Sachmittel. Die diesbezüglichen Geldmittel wären besser zur Behebung des Personalnotstandes eingesetzt worden. Beratungs- und Informationsmöglichkeiten gibt es auch außerhalb der Stützpunkte. Die entsprechenden Aufgaben müssen nur ordentlich erfüllt werden.

G.Sch.
Das Pflegesystem bedarf einer umfassenden Reform - Pflegebegriff erneuern und Finanzierung zukunftsfest machen!

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Sinn und Zweck von Pflegestützpunkten

Beitrag von Presse » 12.03.2010, 18:37

KDA-Informationsfilm: Sinn und Zweck von Pflegestützpunkten

Köln, 12. März 2010. Wie helfen Pflegestützpunkte bei der Betreuung und Versorgung Pflegebedürftiger? Welche Unterstützung können Betroffene bzw. deren Angehörige im Pflegefall erwarten und wie arbeiten diese Stützpunkte? Nachdem das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) Ende November 2009 den 2. Zwischenbericht zum Aufbau von Pflegestützpunkten in den einzelnen Bundesländern veröffentlicht hat, folgt nun ein 25-minütiger Film, der vor allem die breite Öffentlichkeit über den Nutzen solcher Anlaufstellen informieren soll. Der vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte Videofilm beleuchtet anhand eines konkreten Beispiels das Angebot und die Aufgaben von Pflegestützpunkten und richtet sich sowohl an Menschen, die für sich selbst Pflegleistungen in Anspruch nehmen wollen, an deren Angehörige, als auch an alle generell am Thema Interessierte", so KDA-Geschäfsführer Dr. Peter Michell-Auli.

Noch relativ wenig Informationen, aber viele Fragen

Mit dem im Juli 2008 in Kraft getretenen Pflege-Weiterentwicklungsgesetz wurde der Weg für die bundesweite Einrichtung von Pflegestützpunkten geebnet, sie sind damit ein zentraler Baustein bei der künftigen Ausgestaltung der Gesundheits- und Pflegelandschaft, betonen die KDA-Fachreferenten Gerlinde Strunk-Richter und Ralf Tebest. Wichtig sei jetzt, die Bevölkerung schnell und leichtverständlich über Leistungen und Arbeitsweise solcher Stützpunkte in Kenntnis zu setzen, resümiert das KDA. Nicht zuletzt versteht sich der KDA-Film als Beitrag, die Diskussion über die Einrichtung dieser Anlaufstellen weiter zu fördern.

Das Info-Video kann unter http://www.kda.de kostenfrei angesehen und bei Bedarf auch in hauseigene Internetseiten von Pflegestützpunkten, Behörden, Sozialverbänden und Pflegedienstleistern eingebunden werden.

Hintergrund KDA:
Das Kuratorium Deutsche Altershilfe wurde 1962 von Wilhelmine Lübke gegründet, um die Lebenssituation älterer Menschen zu verbessern. Unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler erarbeitet ein unabhängiges, interdisziplinäres Expertenteam Projekte und Studien (u.a. für Ministerien, Kommunen, Sozialträger und -verbände) und bietet Beratung und Fortbildung für Führungs- und Fachkräfte an.

Quelle: Pressemitteilung vom 12.03.2010
Dr. Peter Michell-Auli, Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit
Kuratorium Deutsche Altershilfe - Wilhelmine Lübke Stiftung e. V.
KDA-Pressekontakt: Tel.: (0221) 931847-19, Mail: presse@kda.de
Weitere Informationen:
http://www.kda.de

URL dieser Pressemitteilung: http://idw-online.de/pages/de/news359715

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Pflegestützpunkte - Flickenteppich in der Pflege

Beitrag von Presse » 12.07.2010, 15:18

SPD warnt vor Flickenteppich in der Pflege
Die SPD sieht den noch von der großen Koalition beschlossenen Aufbau von Pflegestützpunkten, in denen sich Pflegebedürftige und ihre Angehörigen beraten lassen können, gefährdet. "Ich habe die Befürchtung, dass hier ein Flickenteppich entsteht", sagte SPD-Pflegeexpertin Hilde Mattheis der "Ärzte Zeitung". mehr »
http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=611 ... lege&n=316

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Pflegestützpunkte halte ich für entbehrlich

Beitrag von Gerhard Schenker » 13.07.2010, 09:25

Pflegestützpunkte halte ich für entbehrlich

Beratungsarbeit wird an vielen Stellen angeboten. Vor allem die Pflegekassen sind dazu gesetzlich verpflichtet. Wir sollten nicht die Beratung in den Vordergrund rücken, sondern die pflegerischen Angebote bzw. die finanzielle Dotierung von Pflegeleistungen, z.B. der pflegenden Angehörigen.
Die Pflege selbst und die finanzielle Unterstütung gehört in den Mittelpunkt. Dazu brauchen wir aber wohl eine Reform, die diesen Namen verdient.

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Pflegestützpunkte nur durchschnittlich bewertet

Beitrag von Presse » 21.10.2010, 18:17

Pflegestützpunkte nur durchschnittlich bewertet

Berlin – In vielen Pflege­stütz­punkten, wo sich Bürger unter anderem über Pflege­leistungen informieren können, hapert es an einer um­fassenden Beratung. Das zeigt ein Test der Stiftung Waren­test, [mehr]
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/lette ... m&id=37727

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Pflegestützpunkte überflüssig

Beitrag von Gerhard Schenker » 21.10.2010, 18:28

Presse hat geschrieben: ....In vielen Pflege­stütz­punkten, wo sich Bürger unter anderem über Pflege­leistungen informieren können, hapert es an einer um­fassenden Beratung. Das zeigt ein Test der Stiftung Waren­test, ....
Ich habe es bereits wiederholt ausgeführt: Pflegestützpunkte sind überflüssig. Sie saugen nur Geld aus dem System ab, das besser für die pflegebedürftigen Menschen direkt ausgegeben würde. Die Pflegekassen haben umfassende Beratungspflichten. Dem sollten sie gerecht werden.

G.Sch.
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Pflegestützpunkte zeigen Alternativen ... auf

Beitrag von Presse » 09.11.2010, 12:22

Studie: Pflegestützpunkte zeigen Alternativen zu Heimunterbringung auf

In Pflegestützpunkten wird kostenfrei und professionell beraten – Fachexpertise des Kuratoriums Deutsche Altershilfe bewertet Arbeit der Pflegestützpunkte.

Köln, 08.11.2010 – Pflegestützpunkte beraten professionell von einem Pflegefall be-troffene Menschen, ihre Angehörigen und Interessierte und können beispielsweise Alternativen zu einer stationären Unterbringung aufzeigen. So kann eine Heimunter-bringung hinausgezögert oder verhindert werden. Das ist das Ergebnis einer Fach-expertise, die das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) nun veröffentlicht hat. „Von einem Pflegefall Betroffene sehen sich oft einer unübersichtlichen und differenzierten Versorgungslage gegenüber“, sagt Dr. Peter Michell-Auli, KDA-Geschäftsführer und einer der Leiter der Studie. „In jeder Stadt ist die Versorgungslage anders und es ist schon eine Leistung, alle möglichen Hilfestellungen überhaupt ausfindig zu machen.“ Pflegestützpunkte können hier Orientierung bieten, so die KDA-Expertise.

Zusätzlich helfen die Stützpunkte kostenfrei bei der Antragstellung und unterstützen Menschen, Leistungen wirklich in Anspruch zu nehmen. Die Einrichtung der Stütz-punkte hatten die Landesbehörden 2008 in 14 Bundesländern entschieden. Ende August gab es in Deutschland 312 Pflegestützpunkte. In den vom KDA untersuchten Stellen wurden durchschnittlich neun Personen pro Tag beraten. Über 50 Prozent der Hilfesuchenden hatten noch keine Pflegestufe. „Bevor sie selbst in einer Pflegesi-tuation sind, können sich Menschen hier über präventive Maßnahmen informieren“, so Michell-Auli.

Die Expertise zeigte auch, dass die Beratung fachlich hohen Ansprüchen genügt. In 51 von 54 ausgesuchten Fällen mit einer gefährdeten häuslichen Versorgung stellten die KDA-Experten fest, dass alle relevanten Versorgungsmöglichkeiten für den jewei-ligen Fall angesprochen wurden. Vor allem aber die gute Vernetzung der Stützpunkte nützt Betroffenen: Da die Stützpunkte mit anderen Leistungserbringern, Beratungs-stellen, dem bürgerschaftlichen Engagement, der Selbsthilfe und den Genehmi-gungsstellen vernetzt sind, erfahren die Bürger von allen für sie relevanten Angebo-ten, so dass diese auch tatsächlich nutzen können. „Die Pflegestützpunkte könnten in der Zukunft auch herangezogen werden, um qualitätsgesicherte Beratungsange-bote aufzubauen und Lücken im Versorgungssystem vor Ort zu finden“, sagt Michell-Auli.

Weiterentwicklungsbedarf sieht das KDA bei der Umsetzung von Qualitätssiche-rungssystemen. Um Fehlentwicklungen, die sich in drei Pilot-Pflegestützpunkten angedeutet haben, frühzeitig zu erkennen und entgegen zu wirken, müssten unter an-derem Dokumentationssysteme eingeführt und klare Regelungen zu deren Anwen-dung umgesetzt werden.

Für die Fachexpertise „Werkstatt Pflegestützpunkte“ haben Experten des KDA von November 2007 bis Juni 2010 16 Pilot-Pflegestützpunkte in 15 Bundesländern auf ihrem Weg zum regulären Pflegestützpunkt begleitet. Ziel des Bundesmodellprojekts war es, eine Einschätzung der Leistungen von Pflegestützpunkten zu erhalten. Die Stützpunkte wurden anschließend anhand einer Auswertung der Dokumentation und Kundenbefragungen bewertet. Die Expertise wurde vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert.

Weitere Informationen

Eine Kurzfassung des Abschlussberichtes kann unter
http://www.werkstatt-pflegestuetzpunkte.de und http://www.kda.de kostenlos heruntergeladen werden.

Die Langfassung des Abschlussberichts erscheint im KDA Eigenverlag:

Kuratorium Deutsche Altershilfe (Hrsg.)
Was leisten Pflegestützpunkte?
Konzeption und Umsetzung
Köln: KDA, 2010
335 Seiten
ISBN: 978-3-940054-19-7
Preis: 19,90 Euro

Gerne schicken wir Ihnen ein kostenloses Presseexemplar zu!

Über das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA)
Das KDA setzt sich seit 1962 für die Lebensqualität und Selbstbestimmung älterer Menschen ein. Unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten führen unabhän-gige Experten Projekte und Studien durch. Das KDA berät Ministerien, Kommunen, Unternehmen, Sozialverbände, Leistungserbringer wie Heimträger und ambulante Dienste, bietet Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen für Führungs- und Fachkräfte an und informiert die Öffentlichkeit mit seinem Fachmagazin ProAlter so-wie durch Tagungen und Publikationen.

Quelle: Pressemitteilung vom 08.11.2010
Dr. Peter Michell-Auli Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit
Kuratorium Deutsche Altershilfe - Wilhelmine Lübke Stiftung e. V.

Kontakt
Simone Helck
Presse & Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0221/ 93 18 47 - 10
Mail: presse@kda.de

URL dieser Pressemitteilung: http://idw-online.de/pages/de/news395494

Cornelia Süstersell
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Pflege und Betreuung gehört konsequent in den Mittelpunkt

Beitrag von Cornelia Süstersell » 10.11.2010, 08:18

Ich registriere ein Übermaß an Beratungsangeboten. Nach einer Untersuchung der Stiftung Warentest, Heft 11/2010, berät nur jeder 3. Pflegestützpunkt befriedigend.
Wie hier schon öfter gesagt wurde: wir haben meiner Meinung nach nicht zu wenig Beratungseinrichtungen, sondern ganz klar unzureichende Bedingungen, unter denen im Heim, aber auch Zuhause, gepflegt werden muss. Wenn wir das Geld, das außerhalb der konkreten Betreuung verplempert wird, gezielt in die Pflege investieren würden, hätten wir erträglichere Pflegebedingungen. Nicht beraten, verwalten, dokumentieren usw. darf Schwerpunktcharakter haben, nein, die ganz gezielte Pflege und Betreuung muss im Mittelpunkt stehen.

Cornelia
Ich trete für eine menschenwürdige Pflege ein und halte für es zwingend, mehr Pflegepersonal einzustellen.

Gaby Modig
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Pflege und Betreuung gehört konsequent in den Mittelpunkt

Beitrag von Gaby Modig » 11.11.2010, 10:09

Cornelia Süstersell hat geschrieben: .... Ich registriere ein Übermaß an Beratungsangeboten. Nach einer Untersuchung der Stiftung Warentest, Heft 11/2010, berät nur jeder 3. Pflegestützpunkt befriedigend.
Wie hier schon öfter gesagt wurde: wir haben meiner Meinung nach nicht zu wenig Beratungseinrichtungen, sondern ganz klar unzureichende Bedingungen, unter denen im Heim, aber auch Zuhause, gepflegt werden muss. Wenn wir das Geld, das außerhalb der konkreten Betreuung verplempert wird, gezielt in die Pflege investieren würden, hätten wir erträglichere Pflegebedingungen. Nicht beraten, verwalten, dokumentieren usw. darf Schwerpunktcharakter haben, nein, die ganz gezielte Pflege und Betreuung muss im Mittelpunkt stehen. ....
Hallo Cornelia,
das sehe ich so ähnlich. Wir müssen in der Pflege verstärkt in die Lage versetzt werden, uns um die Menschen intensiv zu kümmern. Die Beratung über das System, das im Zweifel mangels Pflegekräfte nicht wirklich weiter hilft, ist unnütz.
lb Grüße
Gaby
Pflegesystem verbessern - weg von der Minutenpflege. Mehr Pflegepersonal ist vonnöten!

Gaby Modig
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Pflegestützpunkte - Datenbank informiert

Beitrag von Gaby Modig » 24.02.2011, 08:21

Nach Medienberichte gibt es jetzt eine bundesweite Datenbank zu Pflegestützpunkten
Um Interessenten die Suche nach einem Pflegestützpunkt zu erleichtern, erstellt der Landesverband Nordwest der Betriebskrankenkassen eine bundesweite Datenbank. Unter http://www.bkk-nordwest.de/leistungen/p ... uetzpunkte können Pflegebedürftige und ihre Angehörigen herausfinden, wo sich in ihrer Nähe eine der Beratungsstellen befindet.

Gaby
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Pflegende finden in NRW zu wenig Hilfe

Beitrag von Presse » 28.06.2011, 17:56

Pflegende finden in NRW zu wenig Hilfe

Dietmar Seher

Duisburg/Oberhausen/Bochum. In NRW fehlen Beratungseinrichtungen für pflegende Angehörige. In Duisburg, Oberhausen und Bochum fehlen die gesetzlich vorgeschriebenen Stützpunkte sogar ganz. Geld vom Bund steht bereit, wird von Sozialkassen und Ländern aber nur zum Teil genutzt.

Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt rapide. Aber der Staat kommt beim Ausbau der nötigen Einrichtungen nicht mit. ....

Kommentar: Verdrängte Pflege-Debatte - von Dietmar Seher
http://www.derwesten.de/nachrichten/Ver ... 12846.html

Quelle: http://www.derwesten.de/nachrichten/pol ... 12878.html

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Pflegestützpunkte auf einen Blick

Beitrag von Presse » 27.09.2011, 06:09

Pflegestützpunkte auf einen Blick

Um eine wohnortnahe Pflegeberatung zu gewährleisten, hat der Gesetzgeber die Einrichtung
von Pflegestützpunkten beschlossen. Eine aktuelle bundesweite Übersicht zu den
deutschlandweit rund 380 Stützpunkten existiert bislang noch nicht. Das ZQP schließt diese
Informationslücke mit einer interaktiven Online-Datenbank, die alle verfügbaren Kontaktdaten
bereitstellt.

Seit dem 1. Januar 2009 haben Personen, die Leistungen aus der Pflegeversicherung erhalten,
einen gesetzlichen Anspruch auf Pflegeberatung (§ 7a SGB XI: Pflegeberatung). Für eine
wohnortnahe Gewährleistung sollen sogenannte Pflegestützpunkte eingerichtet werden. Dies
sind örtliche Anlaufstellen für die Bevölkerung, in denen Pflegeberaterinnen und -berater eine
individuelle, neutrale und kostenlose Beratung zu allen pflegerischen Versorgungsaspekten
anbieten. Wenn auch in einigen Regionen noch in geringerem Maße umgesetzt, so existiert
bundesweit bereits eine Vielzahl an Stützpunkten, die Rat- und Hilfesuchenden kompetente
Antworten auf ihre drängenden Fragen geben.

Die privaten Krankenversicherungen haben mit der COMPASS Private Pflegeberatung GmbH
ein eigenes Unternehmen gegründet, das Privatversicherten Informationen, Beratung und
Hilfestellung rund um das Thema Pflege (gemäß § 7a des Sozialgesetzbuches XI) bietet.

In der Bevölkerung gibt es jedoch weitreichende Informationsdefizite zum Thema
Pflegeberatung – nur wenige Menschen wissen beispielsweise um ihren rechtlichen Anspruch.
Auch die Suche nach wohnortnahen Angeboten gestaltet sich oftmals schwierig. Recherchen
der Stiftung haben ergeben, dass bislang keine vollständige Übersicht mit aktuellen Angaben
zu den einzelnen Stützpunkten in Deutschland existiert.

Mit dem Aufbau der Datenbank bringt die Stiftung mehr Transparenz in das System der
Pflegeberatung und unterstützt Rat- und Hilfesuchende bei ihrer Suche. Das Verzeichnis,
welches die bundesweit verfügbaren Kontaktinformationen enthält, ist hierbei das Ergebnis
einer eigenen Recherche mit dem Stand zum August 2011. Die Daten wurden zudem durch
die Pflegestützpunkte selbst verifiziert.

Zur Übersicht: http://psp.zqp.de/

Quelle: http://www.zqp.de/pressemitteilung/item ... unkte.html

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Pflegestützpunkte auf einen Blick

Beitrag von Presse » 21.10.2011, 10:04

Pflegestützpunkte auf einen Blick - Online-Datenbank der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP)

Eine Datenbank des Zentrums für Qualität in der Pflege hilft bei der schnellen Suche nach einer wohnortnahen und kostenlosen Pflegeberatung. Auf ihrer Webseite (http://www.zqp.de) hat die gemeinnützige Stiftung erstmals alle verfügbaren Informationen zu den deutschlandweit rund 380 Pflegestützpunkten veröffentlicht. Denn: Aktuell existiert keine vollständige, zentrale Übersicht in Deutschland.

"Eine wesentliche Ursache der Versorgungsdefizite in der Pflege sind die eklatanten Informationsmängel. Es fällt den Betroffenen und ihren Angehörigen oftmals sehr schwer, die passenden Unterstützungsleistungen zu finden. Daher wollen wir für mehr Transparenz im System sorgen und einen Beitrag zur Stärkung der vielen Rat- und Hilfesuchenden leisten", erklärt Dr. Ralf Suhr, Vorstandsvorsitzender des ZQP.

Das Online-Verzeichnis ist das Ergebnis einer stiftungseigenen Recherche und wurde zudem durch die Pflegestützpunkte geprüft. Neben der Möglichkeit, sich alle Adressen für die einzelnen Bundesländer anzeigen zu lassen, können die Nutzer über eine direkte Eingabe nach Postleitzahl oder Ortsnamen filtern.

Mehr Informationen unter http://www.zqp.de.

Quelle: Mitteilung vom 20.10.2011
Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe - Bundesverband e.V.
http://www.dbfk.de | Salzufer 6 | 10587 Berlin | Fon 030-219157-0 |

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